Beschreibung
„FKK“ ist ein künstlerisches Kartenspiel, das sich dem menschlichen Körper in all seiner Vielfalt und Natürlichkeit widmet – jenseits gängiger Schönheitsnormen, zwischen Abstraktion, Naturalismus und Diversität. Die 26 Motive in Linol geschnitten stammen vom Künstler Luke Carter, einem Maler und Grafiker aus Leipzig. In seiner meisterhaft reduzierten Form eröffnet das Spiel einen sensiblen und zugleich ästhetischen Raum für Reflexion über Nacktheit, Wahrnehmung und Öffentlichkeit.
Die Karten wurden am Original Heidelberg Zylinder fünffarbig gedruckt und von der Jugendwerkstatt zusammengetragen und verpackt.
Inhalt: 54 Karten /// Maße: 8,9 x 6,3 cm
52 Spielkarten + 2 Anleitungskarten
Illustration: Luke Carter – luke-carter.com
26 Motive – 4-farbig – 2 Farbvarianten
Druck: Hochdruck auf dem Original Heidelberg Druckzylinder
Verpackung: Steckschachtel /// Maße: 9,2 x 6,5 x 1,9 cm
Produktion: gestanzt auf dem Original Heidelberg Tiegel, Spielkartenfabrik Stralsund
Luke Carter
Luke Carter ist ein britischer Künstler, der seit 2018 in Leipzig lebt. Er studierte in Bristol, Großbritannien, und erhielt einen Abschluss in Illustration. Seit Anfang 2023 absolviert er zudem ein Diplom in Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig.
Seine künstlerische Praxis umfasst Linol- und Holzschnittdrucke, Öl- und Acrylmalerei, Zeichnungen und Wandmalereien. Thematisch arbeitet er oft mit Themen wie Sexualität, Queerness und Männlichkeit. Darüber hinaus tauchen in seinen Bildern auch Ideen rund um Familie, Kindheit und psychische Gesundheit auf.
More: luke-carter.com
Stralsund Playing Card Factory Playing Card Factory – Museum Workshop
Im April 2009 gründete der Verein SPEICHER_Leute e.V. (damals Jugendkunst e.V.) die Museumswerkstatt Spielkartenfabrik als ein arbeitendes, gemeinnütziges Museum mit Unterstützung der Aktion Mensch, dem Landesjugendamt Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Stralsund. Ganz bewußt setzen wir die im Jahr 1765 begonnene Tradition der Stralsunder Kartenmacher fort. Manchmal bedienen wir uns dabei alter Vorbilder, meistens jedoch denken wir uns neue Sachen aus, schließlich hat die Gegenwart viele Themen, die uns beschäftigen. Mit Gründung der Werkstatt produzieren wir in unserer Museumswerkstatt auch mit Künstler*innen wie Katja Zwirnmann, Henning Wagenbreth, Katja Anke und nun auch Luke Carter grafische Kartenspiele im Buchdruckverfahren.
Die Idee der Werkstatt ist es, einen Ort zu schaffen, in dem sowohl Spielkarten als auch andere Druckformate, wie Karten, Bücher oder Plakate in kleinen Auflagen in traditionellen Drucktechniken unter Anleitung der Museumsmitarbeitenden in gemeinschaftlicher Arbeit selbst hergestellt werden können. Wir sehen unsere Werkstatt als Labor, in der klassisches Druckhandwerk mit modernen, explorativen, unkonventionellen Techniken konfrontiert wird. Über die gemeinsame Arbeit treten die Teilnehmenden in einen kreativen Austausch, lernen mit Händen und Maschinen zu produzieren. Es geht auch darum herauszufinden, welche Rolle die handwerkliche Arbeit in einer vernetzten industrialisierten Gesellschaft spielen kann.
Unser Museum ist kein Heiligtum. Als Besuchende der Spielkartenfabrik sind Sie mittendrin in einer produzierenden Werkstatt. Sie können den Mitarbeitern über die Schultern schauen, sie mit Fragen löchern oder selbst aktiv im Rahmen einer gebuchten Führung, eines Workshops oder eines Projektes aktiv werden. Das ist Besonderheit und Herausforderung zugleich: Werkstatt und Ausstellung so unter einen Hut zu bekommen, dass alle Besucherbedürfnisse erfüllt werden.
More: spiefa.de





